Verkehrsunfall – was nun?

Das Verkehrsrecht wird immer komplexer. Selten beschränkt sich ein Verkehrsunfall auf die Frage, ob das Licht an der Ampel „rot“ oder „grün“ gezeigt hat. Ist man Geschädigter aus einem Verkehrsunfall, stehen einem bis zu dreißig Ansprüche gegen den Unfallgegner zu. Lassen Sie sich nicht auf die Auseinandersetzung mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung ein. Überlegen Sie, wessen Interessen die Versicherung vertritt. Auch sollte man bedenken, dass bei der gegnerischen Versicherung hochspezialisierte Sachbearbeiter für die Abwicklung zuständig sind, die Hunderte von Unfällen im Monat bearbeiten. Als Geschädigter hat man vielleicht nur einmal im Leben einen Unfall. Dieses Missverhältnis kann man durch die Einschaltung eines Verkehrsrechtsanwaltes ausgleichen.
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Recht im Internet: Abmahnung – Meinungsäußerung – Sexting

Abmahnung im Internet

Illegaler Download Musik/Film; Nutzung urheberrechtlich geschützter Bilder

Wie verhalte ich mich, wenn ich eine Abmahnung erhalte?

Abmahnungen wegen Verstößen sind regelmäßig gleich aufgebaut: Der Empfänger wird aufgefordert, eine Unterlassungserklärung abzugeben und als Schadensersatz Rechtsanwaltsgebühren und Lizenzgebühren zu zahlen. Die Erfahrung zeigt, dass regelmäßig ein Anspruch auf Abgabe einer Unterlassungserklärung besteht. „Recht im Internet: Abmahnung – Meinungsäußerung – Sexting“ weiterlesen

Gerichtstermine: Der Richter beißt nicht.

Was für den Juristen tägliches Geschäft ist, ist für den Nichtjuristen oft eine Ausnahmesituation. Sie werden zu einem Gerichtstermin geladen. Sei es, weil sie selbst irgendwelche Ansprüche gegenüber einem Dritten geltend machen oder lediglich als Zeuge z.B. eines Verkehrsunfalls eine Aussage treffen müssen. Oft sind Zeugen und Parteien daher nervös. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle darlegen, dass die Nervosität oft unbegründet ist und man keine Sorgen haben muss. „Gerichtstermine: Der Richter beißt nicht.“ weiterlesen

Kündigung in der Insolvenz

Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird der Insolvenzverwalter zum Arbeitgeber. Dies bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens automatisch mit dem Insolvenzverwalter fortgesetzt wird. An den arbeitsrechtlichen Pflichten der beiden Vertragsparteien ändert sich mithin nichts. Der Arbeitnehmer ist nach wie vor zur Erbringung seiner Arbeitsleistung verpflichtet, der Arbeitgeber, mithin der Insolvenzverwalter zum Ausgleich des Arbeitslohnes.

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Rechte der Arbeitnehmer in der Eigenverwaltung

Die Insolvenzordnung sieht in § 270 InsO vor, dass das Insolvenzgericht in dem Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Eigenverwaltung anordnen kann. Dies bedeutet, dass nicht ein Insolvenzverwalter eingesetzt wird, sondern der Insolvenzschuldner selbst berechtigt ist, auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens die Insolvenzmasse zu verwalten und über diese zu verfügen. Dies geschieht unter der Aufsicht eines sogenannten Sachwalters. „Rechte der Arbeitnehmer in der Eigenverwaltung“ weiterlesen

EuGH bestätigt die freie Anwaltswahl der Rechtsschutzversicherten

Mit seiner Entscheidung vom 07.11.2013 hat der EuGH bestätigt, dass das Recht auf freie Anwaltswahl und auf Erstattung der Rechtsberatungskosten durch die Rechtsschutzversicherung nicht eingeschränkt werden darf, indem die Rechtsschutzversicherung sich ausbedingt, dass der Fall von einem eigenen Mitarbeiter bearbeitet werden kann. „EuGH bestätigt die freie Anwaltswahl der Rechtsschutzversicherten“ weiterlesen