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Erfahrungsbericht eines Cyberangriffs auf die Kanzlei Klaas & Kollegen

»Nachher ist man immer schlauer« und »Aus Erfahrungen wird man klug«. Das gilt auch für den Cyberangriff mit Erpresseranschreiben auf die Kanzlei Klaas & Kollegen, der im Oktober letzten Jahres erfolgt war und den Kanzleibetrieb lahmgelegt hat. Dieser Erfahrungsbericht schildert, was genau geschehen ist, wie die Kanzlei mit EDV-Spezialisten reagiert hat und welche Lehren aus der Attacke zu ziehen sind.

Titelstory im INDat Report, Ausgabe 02/2017

Für unser Dezernat Familienrecht suchen wir ab sofort eine/n Rechtsanwalt/Rechtsanwältin in Vollzeit, auf Wunsch auch Teilzeit.

Bevorzugt werden Bewerber, die bereits über Praxiserfahrung im Familienrecht mit Schwerpunkt Unterhaltsrecht verfügen. Wünschenswert ist auch die theoretische Voraussetzung zur Führung des Fachanwaltstitels.

Zum Ersten, zum Zweiten und … zum Verwerter?

Bei der Begleitung von Schuldnervertretern in Insolvenzverfahren begegnen wir gelegentlich gravierenden Unzulänglichkeiten hinsichtlich der Inventarisierung und Verwertung von mobilem Anlagevermögen nach Beauftragung von Dienstleistern. Fehlende Transparenz lässt Raum für Dokumentationslücken. Begünstigt wird die Intransparenz durch den Umstand, dass externe Sachverständige in Personalunion für Inventarisierung und Bewertung, danach als Verwerter oder Versteigerer und sogar als Käufer aufgrund garantierter Mindestpreise gegenüber der Masse auftreten. Dies bleibt nicht ohne Konsequenzen. In mindestens einem Fall besteht nach Sachverhaltsaufklärung durch uns der dringende Verdacht einer strafbaren Handlung mit einer Masseschädigung von mehreren 100.000 Euro – hierzu später mehr.

Die Abläufe gleichen sich. Dem Schuldnervertreter wird jegliche Legitimation zur konstruktiven Verfahrensunterstützung, auch und nicht zuletzt im Interesse der absonderungsberechtigten Gläubiger, abgesprochen. Entsprechend folgen ein Herausdrängen auch zur Mitwirkung bereiter Schuldner, Intransparenz bei der Erfassung und Bewertung, Verweigerung von Informationen vonseiten der Verwalter und der externen Dienstleister gegenüber dem Schuldner und fehlende Transparenz in Berichterstattungen.

VW-Skandal – Landgericht Krefeld stärkt den vom Abgasskandal betroffenen Autobesitzern den Rücken

Ein Händler wurde vom Landgericht Krefeld (Az. 2 O 83/16 und 2 O 72/16) verurteilt, einen Audi A1 und einen Audi A6 zurückzunehmen und den Kaufpreis abzüglich einer Nutzungsentschädigung zurückzuzahlen.

Das Landgericht Krefeld ist im Rahmen der Entscheidung nicht der Rechtsprechung des Landgerichts Bochum in der bundesweit ersten Gerichtsverhandlung im Zusammenhang mit dem Abgasskandal gefolgt. Dieses hatte seinerseits einen Anspruch auf Rückabwicklung des Kaufvertrages verneint, da der Mangel mit relativ geringem Aufwand behoben werden könne und damit ein rechtlich erheblicher Mangel nicht vorliege, welcher zwingende Voraussetzung für die Rückabwicklung eines Kaufvertrages sei.

Die Themen im Ratgeber Recht

 

 

Ihre Infostunde rund ums Recht bei WELLE NIEDERRHEIN

Immer am ersten Montag im Monat - von 18 bis 19 Uhr. Die Rechtsanwälte von Klaas & Kollegen aus Krefeld präsentieren eine ganze Servicestunde zu kniffligen Rechtsfragen.

Klaas & Kollegen zeigt Ihnen den Weg zum Recht - auf WELLE NIEDERRHEIN und an vielen Standorten in NRW.

Verkehrsunfall - was nun?

Das Verkehrsrecht wird immer komplexer. Selten beschränkt sich ein Verkehrsunfall auf die Frage, ob das Licht an der Ampel „rot“ oder „grün“ gezeigt hat. Ist man Geschädigter aus einem Verkehrsunfall, stehen einem bis zu dreißig Ansprüche gegen den Unfallgegner zu. Lassen Sie sich nicht auf die Auseinandersetzung mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung ein. Überlegen Sie, wessen Interessen die Versicherung vertritt. Auch sollte man bedenken, dass bei der gegnerischen Versicherung hochspezialisierte Sachbearbeiter für die Abwicklung zuständig sind, die Hunderte von Unfällen im Monat bearbeiten. Als Geschädigter hat man vielleicht nur einmal im Leben einen Unfall. Dieses Missverhältnis kann man durch die Einschaltung eines Verkehrsrechtsanwaltes ausgleichen.

Vorsicht: Sanierung

Es gibt kaum eine Unternehmensinsolvenz, in der die Geschäftsführer und Vorstände nicht persönliche Haftungstatbestände verwirklichen.

Nahezu 100% aller Unternehmensinsolvenzen gehen Sanierungsversuche voraus.

Auftraggeber, und damit Mandant der Sanierungsberatung, ist die Gesellschaft. Geschäftsführung und Vorstände sehen in diesem Mandat auch eine persönliche Interessenvertretung.

Doch VORSICHT: Letztlich stehen Geschäftsführung und Vorstände ohne Interessenvertretung da. Deutlich wird dies an dem ab 01.01.2015 bestehenden Verbot der doppelten Treuhand (§3 Abs. 1 BORA), einem in der Vergangenheit häufig praktizierten Modell in der Sanierungspraxis.

Die Vertretung von Vorständen und Geschäftsführern zur Vermeidung/Abwehr von Haftungsansprüchen und deren Vertretung in der Krise ist einer unserer neuen Beratungsschwerpunkte. Nach 34 Jahren Insolvenzverwaltung mit über 6.000 Bestellungen haben wir die Seiten gewechselt, um mit dieser Erfahrung vor Risiken und Haftung zu schützen.

Gerichtstermine: Der Richter beißt nicht.

Was für den Juristen tägliches Geschäft ist, ist für den Nichtjuristen oft eine Ausnahmesituation. Sie werden zu einem Gerichtstermin geladen. Sei es, weil sie selbst irgendwelche Ansprüche gegenüber einem Dritten geltend machen oder lediglich als Zeuge z.B. eines Verkehrsunfalls eine Aussage treffen müssen. Oft sind Zeugen und Parteien daher nervös. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle darlegen, dass die Nervosität oft unbegründet ist und man keine Sorgen haben muss.

Kündigung in der Insolvenz

 

Nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird der Insolvenzverwalter zum Arbeitgeber. Dies bedeutet, dass das Arbeitsverhältnis nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens automatisch mit dem Insolvenzverwalter fortgesetzt wird. An den arbeitsrechtlichen Pflichten der beiden Vertragsparteien ändert sich mithin nichts. Der Arbeitnehmer ist nach wie vor zur Erbringung seiner Arbeitsleistung verpflichtet, der Arbeitgeber, mithin der Insolvenzverwalter zum Ausgleich des Arbeitslohnes.

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